Omalos-Hochebene - Chania

Omalos-Hochebene - Chania

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Omalos-Hochebene befindet sich in der Gebirgskette der Weißen Berge und ist eine der großen Hochebenen von Kreta. Ein unregelmäßiger Kreis, ein polje (eine große, flache Ebene in Karstgebieten aus Kalkstein) mit einer Fläche von etwa 6 km², umgeben von Gipfeln ? Koukoule (1640 m) in östlicher Richtung, Gigilos (2005 m), Volakia (2117 m), und Psilafi (1936 m) im Süden, mit Trouli (1455 m) nach Westen und Katrinari (1318 m) im Norden. Die nördliche Region, genannt Lakkiotikos Gyrosist Teil von Lakkoiwährend im Süden die Seliniotikos Gyros ist Teil von Aghia Irini.

Omalos-Hochebene ? Chania

Überall in der Ebene stehen alte Steinhäuser, die aus einem einfachen quadratischen Raum bestehen - nur ein einziger Raum mit einem zentralen Holzpfeiler, der das Flachdach trägt. Sie dienten den Schafhirten und Bauern der Region zwischen April und Anfang Oktober als Wohnstätte. Heute gibt es moderne Gebäude, die alten Trockenmauern sind verlassen. Früher wurden hier Getreide und Kartoffeln angebaut. Der Zugang erfolgt hauptsächlich von Norden her, wo die Neratzoporta Pass (1080 m) und von Südwesten durch die Kirche von Agios Theodoros (1129 m). Ein anderer Zugang ist durch Xyloskalo (1227 m) und an der Flanke, wo die Samaria-Schlucht verläuft. Unter Neratzoporta im Norden das legendäre ?Weg von Massouron? führt nach oben von Lakkoi Dorf.

Unterhalb des Nordeingangs, tiefer als die Ebene, befindet sich die Höhle von Zane (1050 m). Es wird angenommen, dass die Höhle das Wasser sammelt, das die Ebene nicht aufnimmt. Bis heute ist sie noch nicht vollständig erforscht; ein englisches Team von Universität Birmingham (Speläologische Gesellschaft) erreichte im August 1967 eine Tiefe von 2520 m, wo zwei Galerien sichtbar sind. Der örtlichen Legende nach lebt hier ein Hirte, der einst von den Nymphen umgarnt wurde, und aus der Höhle erklingt Musik.

Omalos spielte eine wichtige Rolle bei den Aufständen gegen die Türken und war ein idealer Zufluchtsort und Stützpunkt für die kretischen Rebellen. Am Rande der Ebene verläuft eine asphaltierte Straße von Agios Panteleimonas bis zu Xyloskalo. Kurz vor Xyloskalo ein kleiner Karrenweg nach links führt zum Kalliergis Schutzhütte der Bergsteigerverein von Chania. An der Nordseite des Lakkiotikos Gyrosgleich unterhalb des Hügels mit dem Haus der Giannari Hatzimichali und die Kirche von Agios Panteleimonas sind Restaurants und kleine Hotels. Hier finden die Besucher Restaurants, lokale kafeneia und ein kleines Museum für Naturgeschichte.

 

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