Städtischer Markt von Chania - Kreta

Städtischer Markt von Chania - Kreta

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Die Städtischer Markt von Chania ist ein besonders lebendiger Ort voller Farben, Düfte und ständiger Bewegung, der nicht nur eine beliebte Touristenattraktion ist, sondern auch von Einheimischen genutzt wird.

Sie ist auch eine der wichtigsten Institutionen, die der kretische Staat geschaffen hat; ihr Bau wurde 1911 begonnen und 1913 fertiggestellt, so dass Eleftherios Venizelos selbst einweihen würde, kaum drei Tage nach der Einweihungsfeier für die Union von Kreta mit dem Rest von Griechenland. In dem Gebiet gab es bereits einen inoffiziellen offenen Markt, auf dem behelfsmäßige Stände von Metzgern und Fischhändlern sowie Obst- und Gemüsestände betrieben wurden. Dann wurde der Städtische Behörde beschlossen, eine Städtischer Markt am gleichen Standort, in dem die bereits bestehenden Geschäfte untergebracht werden sollen, so dass der Markt besser organisiert und das Gebiet aufgewertet werden kann. Dies erforderte jedoch den Abriss eines Teils des Venezianische Mauern und die Piatta Forma Bastion sowie die Aufschüttung des Burggrabens und die Enteignung des umliegenden Geländes.

Das Gebäude der Städtischer Markt wurde als geschütztes Denkmal in die Liste der Griechisches Ministerium für Kulturim Jahr 1980. Es hat einen kreuzförmigen Grundriss und erinnert an die ?Architektur aus Gusseisen? Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Architektur ist typisch für die Epoche der industriellen Revolution und wurde nach dem Vorbild des Marktes in Marseille gestaltet. Er beherbergt 76 Geschäfte, die sich zu Beginn seines Betriebs wie folgt aufteilten: Im östlichen und westlichen Teil des Marktes befanden sich die Metzgereien, am westlichen Ende die Fischhändler und im nördlichen und südlichen Bereich die Obst- und Gemüseläden. Abgesehen von seiner ursprünglichen Rolle als Marktplatz war er auch in vielerlei anderer Hinsicht Teil der kretischen Geschichte. Kurz vor der Schlacht um Kreta wurde an seiner Südostseite ein Flugabwehrbunker errichtet, und später, während der deutschen Besatzung, nutzten die Eroberer ihn für die Bedürfnisse ihrer Armee. Heute ist es ein lebendiger Ort im Herzen der Stadt, an dem man Lebensmittel, Souvenirs, traditionelle Produkte und Volkskunst kaufen kann.

 

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